Hausanschlusssanierung


In den Medien ist derzeit der 31.12.2015 als letzter Termin für eine Hausanschluss-Sanierung ein großes Thema. Leider wird die Unsicherheit vieler Grundstückseigentümer von einigen „schwarzen Schafen“ der Branche ausgenutzt, um schnellen Profit zu machen.

 

Daher sehen wir es als unsere Aufgabe an, in Zusammenarbeit mit den Städten und Kommunen die Grundstückseigentümer umfassend zu informieren und individuell zu beraten.

 

Hierzu gehören Bürgerversammlungen und Ortsbesichtigungen, bei denen objektspezifische Sanierungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Im Folgenden ein Überblick über Grundsätzliches und Wissenswertes zur Hausanschluss-Sanierung:

 

epros ® DrainLCR-B

Verfahren zur Partiellen Instandsetzung von Stutzen- und Abzweigen in Grund- und Fallleitungen von Gebäuden und im Hausanschluss  

Hauptrohr:   DN 100 bis DN 200 

Abzweig:     DN   50 bis DN 200 mit 30° bis 90°

Die grabenlose Instandsetzung von Hausanschlüssen ist per se eine nicht einfach zu lösende Aufgabe. 

 

Bei Rohren mit Durchmessern von selten mehr als DN 100 – und eventuell noch zusätzlichen Bögen - sind viele auf dem Markt befindliche Packer-Systeme nicht mehr einsetzbar. 

 

Für Stutzen- und Abzweige in Nennweiten von  DN 50 bis DN 200 in Fall-, Grund- und Hausanschlussleitungen gab es bislang im Nennweitenbereich DN 100 bzw. DN 200 der Hauptrohre keine grabenlose Sanierungstechnik. 

 

Mit dem neuen epros®LCR-B (B steht für Building - engl.: Gebäude) ist es Trelleborg erstmals gelungen, das bereits aus der Hauptkanal-Sanierung bekannte LCR-S Verfahren (S steht für Sewer - engl.: Kanal), bei dem ein Glasfaser-„Hütchen“ mit einem Packer in den Hausanschlussstutzen inversiert wird, auf einen Maßstab für Hausanschlüsse herab zu skalieren.

 

Wahlweise kann dabei entweder mit der für das Verfahren speziell entwickelten Hutmanschette oder dem entsprechenden Liner gearbeitet werden. 

Die LCR-B Hutmanschette dichtet im Hauptrohr nur durch die Krempe den Übergang der beiden Rohrsysteme ab, wobei der LCR-B Liner im Fallrohr bzw. in der Grundleitung wie ein Kurzliner ausgearbeitet ist.

Die Reparaturlänge in den Seitenanschluss beträgt standardmässig 300 mm, mit einem entsprechenden epros®LCR-B Packermodell ist dies jedoch bis auf eine Länge von 1300 mm möglich.

 

Das Material der LCR-B Liner und Hutmanschetten ist geeignet zur Dampfaushärtung und zeichnet sich durch besonders gute mechanische und dichtende Eigenschaften aus. Trelleborg Pipe Seals bietet hierfür auch den entsprechend ausgelegten Dampfgenerator (epros®SteamGen V3) an. Damit kann die Einbauzeit erheblich verkürzt werden.   

Bogengängigkeit

gelinert abhängig vom Haltungsverlauf bzw. von der Faltenbildung des installierten Liners:

45° bei DN 100 Hauptrohr

90°von DN 125 - DN 200 Hauptrohr

Wandstärke 2-3 mm

Vorzüge

Praxisgerecht:

Mit nur wenigen Gerätschaften ist eine erfolgreiche Sanierung auch bei Bögen möglich.

Preisvorteil: 

Geringe Investitionskosten, weil nur die Packer gekauft werden müssen, die auch benötigt werden.

Praktisch: 

Leichte mobile Einheit, kann auch in einem Kleinwagen untergebracht werden.

Flexibilität: 

Die Sanierung wird mit Luft-Schiebestangen ermöglicht 

- kein Fahrwagen notwendig.

Zugänglichkeit: 

Die LCR-B Packer lassen sich nach Bedarf biegen

Schnelligkeit:

Die Fertigstellungszeit wird durch die Möglichkeit der Dampfaushärtung deutlich reduziert

Praktische Sanierungslängen:

Die Sanierungslängen im Seitenanschluss können zwischen 300 und 1300 mm optimal gewählt werden.

Keine Brandgefahr: 

Das eingesetzte Silikatsystem ist selbstlöschend.